Wasser als Menschrecht

Seit 15 Jahren engagiert sich „Viva con Agua“ in zahlreichen Ländern

von Norbert Robers

Alles begann vor knapp 15 Jahren auf Kuba und im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli – inzwischen geht die Idee von „Viva con Agua“ um die Welt. Zusammen mit der Welthungerhilfe rief der damalige FC-St.-Pauli-Spieler Benjamin Adrion 2005 die Initiative ins Leben, nachdem er im Trainingslager auf Kuba die problematische Trinkwasserversorgung vor Ort erlebt hatte. Das erste Projekt von Viva con Agua begann daher in Havanna, wo in über 150 Kindergärten und vier Sport-Internaten Wasserspender zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser aufgestellt wurden. Heute engagiert sich die Initiative in 15 Ländern, vor allem in Ostafrika.

Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich nach dem Motto „Wasser für alle - alle für Wasser" dafür einsetzt, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen haben. Um Spenden zu generieren, besuchen die Mitglieder beispielsweise Konzerte, Festivals und Sportveranstaltungen und sammeln Pfandbecher; darüber hinaus halten sie Vorträge an Schulen und Universitäten.


Mittlerweile kann Viva con Agua auf mehr als 10.000 ehrenamtliche Unterstützer bauen. In über 50 deutschen Städten gibt es eigenständige ehrenamtliche Crews – seit ca. zehn Jahren auch in Münster. Auch hier kann sich jeder so einbringen, wie es Zeit und Motivation zulassen. Zu den bisherigen Aktionen der hiesigen Gruppe zählen Sponsorenläufe („Run4Wash“), Info-Stände auf Konzerten und Festivals sowie Lesungen. Die Spenden fließen aktuell in Hilfsprojekte in Äthiopien.

Wer mitmachen will: Die münstersche Crew trifft sich Anfang jeden Monats in der Universitäts- und Landesbibliothek – die konkreten Termine findet Ihr in der Rubrik Veranstaltungen auf der Facebook-Seite von Viva con Agua Münster.

 

Und denkt daran: Du bist der Tropfen - water is a human right.


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