Wenn das Leben ins Wanken gerät

 „Königskinder“ : Hilfe für Familien mit einem lebensverkürzend erkranktem Kind 

von Norbert Robers

Das Leben mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind oder Jugendlichen bringt besondere Herausforderungen, Sorgen und Situationen mit sich. Der Alltag dieser Familien ist beispielsweise durch intensive Pflege, zeitaufwändige Arztbesuche und kräftezehrende Krankenhausaufenthalte geprägt. Nicht selten sind dabei alle Familienmitglieder gefordert - das gesamte Familiensystem kann ins Wanken geraten. Eltern sind in so einer Situation stark eingespannt. Zudem belastet sie zusätzlich die Sorge um die Geschwister, die sich ebenfalls mit der veränderten Situation arrangieren müssen und für die oft weniger Zeit als nötig bleibt.

Die Koordinatorinnen überlegen ab der Diganose der Erkrankung in Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen und der Familie, welche Angebote die Familie am besten entlasten können. Im Zentrum steht dabei die Familienbegleitung. Speziell ausgebildete Begleiter spielen beispielsweise mit dem erkrankten Kind, verbringen Zeit mit den Geschwistern und haben ein offenes Ohr für die Eltern.


Zu den Angeboten zählen ferner Seelsorge, Seminare zum Thema Kinderhospiz, die Organisation eines Väter-, Mütter- und Familientreffens, eine Geschwistergruppe und die Möglichkeit, ein behindertengerechtes Auto auszuleihen. Alle Angebote sind für die Familien kostenfrei. Zum Einzugsgebiet von „Königskinder“ zählen Münster und das Münsterland, also auch die Kreise Steinfurt, Warendorf und Coesfeld.

Die Krankenkassen finanzieren einzig und allein einen Teil der Familienbegleitung – für alle anderen Angebote ist „Königskinder“ auf Spenden angewiesen. Sie können aber auch auf andere Art und Weise helfen: indem Sie beispielsweise dem Förderkreis beitreten oder sich ehrenamtlich engagieren.

„Jeder Euro und jede helfende Hand ist willkommen - die Familien sind Ihnen für jede Form der Unterstützung sehr dankbar!“

Kinderhospiz Königskinder

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